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http://www.salzburger-fenster.at/rubrik/lokales/3507/fundtieren-droht-ein-fiasko_7118.html
Salzburger Fenster I randagi hanno vita dura Gli animalisti: Le Autorità si prendessero le responsabilità legali a loro spettanti Il rifugio di Salisburgo ha
dato disdetta al 31 dicembre del contratto per gli animali
abbandonati accalapiati perché la regione non vuole pagare 170.000
Euro per il ricovero. Nessuno sa dove gli animali andranno a finire
a gennaio. La regione agisce in modo
incredibile, dice Manfred Ehgartner. „Da un anno sono a conoscenza
che la questione è in ebollizione e non viene valutata alcuna
proposta. Lettere di avviso vengono continuamente inviate, ma il
sindaco dice di non lasciarsi intimidire, afferma il
presidente della protezione animale austriaca. Il
rifugio di Salisburgo ha dato disdetta da mesi al contratto di
accogliere animali trovati, a partire dal 31 dicembre- Ora si sta
trattando la cosa. "Con i 40.000 Euro che riceviamo, riusciamo
appena a coprire le spese veterinarie", spiega il presidente
Günther Mayrhofer. Quattro dipendenti che si prendono cura degli
animali costano 100.000 Euro (attualmente il rifugio ha 250 animali,
sopratutto gatti, cani e piccoli animali). Le spese per 500 animali
, che ci sono annualmente, ammontano a 150- sino 170.000
Euro“, dice Mayrhofer.
Gli attivisti avevano una masseria
Gli animali vengono
trasportati qui e là
Il comune sta a guardare ciò che fanno i volontari, dicono gli animalisti. Gli animali vengono trasportati da masseria e canili, qui e là. I cani e i gatti dopo i 30 giorni obbligatori finiscono quasi sempre al rifugio di Salisburgo o di Hallein. Questo costa meno al comune che non le rette giornaliere (15 Euro per un cane, 10 per un gatto e 5 per un roditore). Seppl Eisl parla degli "affari di certe persone" che approfittano della sofferenza degli animali. Le tariffe del comune sono calcolate "sulla base di spese medie per il mantenimento di cani e gatti".
****************************** http://www.salzburger-fenster.at/rubrik/lokales/3507/fundtieren-droht-ein-fiasko_7118.html Salzburger Fenster Fundtieren droht ein Fiasko Tierschützer: Behörden sollen ihren gesetzlichen Auftrag endlich wahrnehmen Das Tierheim Salzburg hat den Verwahrungsvertrag für Fundtiere per 31. Dezember gekündigt, weil das Land keine 170.000 Euro für die Unterbringung bezahlen will. Niemand weiß, wo die Tiere ab Jänner verwahrt werden sollen. Das Land agiere bleiern, ärgert sich Manfred Ehgartner. „Die wissen seit einem Jahr, dass die Sache am Dampfen ist und torpedieren alle Vorschläge. Eine Verwahrstation nach der anderen geht ein, aber der Landesrat sagt, er lässt sich nicht erpressen“, meint der Landeschef der Österreichischen Tierrettung.Laut dem neuen Tierschutzgesetz müssten die Bezirkshauptmannschaften für aufgefundene Tiere aufkommen (Wildtiere fallen unter das Jagdgesetz und haben kein Anrecht auf „Verwahrung“). Die BHs spielen den Ball an das Land weiter. Aber auch dort werde „heruntergespielt und verleugnet“, kritisiert die Grüne Landtagsabgeordnete Heidi Reiter. Das Land drücke sich, die echten Unterbringungskosten zu bezahlen. Als Folge dessen agieren immer mehr Tierauffangstationen am Rande des Konkurses. Das Salzburger Tierheim hat den Verwahrungsvertrag für Fundtiere schon vor Monaten per 31. Dezember gekündigt. Nun wird abermals verhandelt. „Mit den 40.000 Euro, die wir bekommen, können wir gerade die Tierarztkosten bezahlen“, erklärt Präsident Günther Mayrhofer. Vier angestellte Pfleger kosteten 100.000 Euro (das Heim beherbergt zurzeit 250 Tiere, vor allem Katzen, Hunde und Kleintiere). Der Kostenersatz für 500 Tiere, die jährlich anfielen, betrage „summa summarum 150- bis 170.000 Euro“, sagt Mayrhofer. Dass ÖVP-Ressortchef Eisl diese Summe bezahle, glaubt niemand in der Tierschutzszene. Eisl-Sprecherin Ursula Riegler wusste vorige Woche nicht, „wie weit man sich angenähert hat“. Man wolle dem Tierheim zudem nichts über die Zeitung ausrichten. Der Landesrat habe in den eben angelaufenen Budgetverhandlungen mehr Mittel angemeldet, so Riegler. Ziel sei eine funktionierende Verwahrstation für Fundtiere. Allerdings hänge das auch vom Koalitionspartner ab.
Aktivisten hätten Bauernhof gehabt
Die Tierschutzsprecherin der SPÖ kritisiert indes, dass Eisl noch nicht einmal das vorhandene Geld ausgibt, so die Landtagsabgeordnete Hilde Eisl. Sepp Eisl hätte 2006 für Fundtiere 48.000 Euro im Budget gehabt, habe laut Rechnungsabschluss aber lediglich 26.627 Euro ausgegeben. Der Landesrat sehe auch keinen dringenden Bedarf, seien bislang doch noch immer alle Fundtiere untergebracht worden, zitiert Hilde Eisl aus einer Anfragebeantwortung des Ressorts. „Das Tierheim wurde erst vor wenigen Jahren um 652.000 Euro ausgebaut und saniert, und nun steht das Dichtmachen im Raum, weil Eisl sich nicht mit den Betreibern einigen kann,“ meint die SP-Abgeordnete. Aktivisten wie Manfred Ehgartner und Hubert Hirscher (anminal help) haben dem Ressortchef im Sommer ein fertig aufbereitetes Projekt vorgelegt. Ehgartner: „Wir hätten einen Bauernhof in Thalgau gehabt, auf einer Anhöhe außerhalb des Ortes, 5000 Quadratmeter Grund, 460 Quadratmeter für die Tiere. Wir haben mit den Nachbarn geredet und mit dem Tourismusverein Aktionen besprochen. Wir haben den Preis auf 220.000 Euro heruntergehandelt und wollten vom Land einen zinsenlosen Kredit“, so Ehgartner. Nachdem Eisl die Zinsenübernahme für fünf Jahre geboten habe, sei man aufgestanden und gegangen.
Tiere werden hin- und hergekarrt
Das Land schaue dem Gewurstel der Ehrenamtlichen zu, sagen die Tierschützer. Die Tiere selbst werden kilometerweit zwischen den Gnadenhöfen und Tierpensionen des Landes hin- und herkutschiert. Hunde und Katzen landen nach der 30-tägigen Behaltepflicht oftmals in den Tierheimen Salzburg und Hallein. Das käme das Land günstiger als die verrechneten Taggelder (15 Euro für einen Hund, 10 Euro für eine Katze, 5 Euro für einen Nager). Sepp Eisl spricht von der „Geschäftemacherei einzelner Leute“, die das Elend der Tiere „missbrauchten“. Die Tarife des Landes seien „auf Basis durchschnittlicher Haltungskosten von Hunden und Katzen“ berechnet. Außerdem warte das Ressort nach wie vor auf Konzepte von den Tierschutzorganisationen.
Sonja Wenger |
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